World Jump Rope 2018 in Florida


 

Voller Vorfreude stiegen die vier Mädls Maria und Antonia Stangl, Jana Morawietz und Andrea Raithel von den Crazy Skippies am 28. Juni in den Flieger Richtung Amerika. Bereits zum dritten Mal hatten sie die Möglichkeit, bei den World Jump Rope Championships gegen 900 Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern zu konkurrieren. Leider mussten sie ihre Reise nach Orlando in den US-Staat Florida ohne die Unterstützung ihrer Trainerin Heide Huber antreten, die sich kurz davor am Knie verletzt hatte. Trotzdem stellte die internationale Meisterschaft im Rope Skipping für die Mannschaft vom FC Lengdorf einen großen Erfolg dar.

Am 2. Juli wurden die fünf Wettkampftage auf dem Gelände der zweitgrößten Universität der USA eröffnet. Begleitet von diesem beeindruckenden Ambiente starteten die Springerinnen nervös in die Speed-Disziplinen. Hier ist die Schnelligkeit der Sportlerinnen gefragt, um in vorgegebener Zeit so viele Sprünge wie möglich auszuführen. Obwohl drei der Crazy Skippies noch unter 19 Jahre alt sind, musste sich das Team gegen die starke Konkurrenz in der Altersklasse 19-29 Jahre beweisen. Mit dem neunten Rang in „Single Rope Speed 4×30 Sekunden“ konnten sich die Mädls jedoch über das Erreichen der Top Zehn freuen.

Am darauffolgenden Dienstag wurde es ernst für die Crazy Skippies – deren beste Disziplinen waren an der Reihe. Trotz der unerträglichen Schwüle im sogenannten „Sunshine State“ blieben die vier Athletinnen fokussiert und absolvierten die Wettbewerbe im „Double Dutch Speed“. In der Kategorie „3×40 Sekunden“, bei welcher zwei Seile in entgegengesetzte Richtung geschwungen werden müssen, landeten die Springerinnen auf einem guten siebten Platz. Als es dann bei „2×60 Sekunden“ auf die Ausdauer ankam, konnte sich das Team vom FCL sogar mit 621 Sprüngen einen Treppchenplatz sichern und damit den Erfolg von den Meisterschaften in Paris 2015 wiederholen!

Nun galt es, an den letzten beiden Wettkampftagen trotz der sicheren Bronzemedaille die Konzentration zu bewahren. Mit persönlicher Bestleistung beendeten die Crazy Skippies ihren „Single Rope Team Freestyle“, bei dem Schwierigkeit und Kreativität zu passender Musik entscheidend sind. Bei der Siegerehrung reichte es aber leider nur für den unglücklichen vierten Platz – 0,1 Punkte hätten zur zweiten Medaille gefehlt. Schließlich zeigten die Springerinnen beim „Double Dutch Single Freestyle“ sowie „Double Dutch Team Freestyle“ noch ein letztes Mal, was sie im Training des letzten Jahres mit viel Ehrgeiz und Motivation erarbeitet hatten, und wurden dafür mit zwei sechsten Plätzen belohnt.

Nach den Finalwettkämpfen, an denen nur die besten Rope Skipper aller Altersklassen teilnehmen dürfen, folgte ein entspannter Galaabend zum Motto „Unterwasserwelt“. Dieser bildete für alle Sportler, Trainer, Unterstützer und Organisatoren den gelungenen Ausklang einer Woche voller Highlights.

 

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