SpVgg Altenerding II – FC Lengdorf II 1:3

FC Lengdorf II mit verdientem 3:1 Sieg in Altenerding

Die Gäste waren in der ersten Hälfte klar das bessere Team, wodurch sich Sepp Lex bereits in der 7. Minute die erste gute Chance für Lengdorf bot. Lex wurde nach einem Flankenwechsel von Stark gut durch Thomas Wittmann in Szene gesetzt, sein Abschluss führte allerdings nicht zum Torerfolg. Die nächste Möglichkeit für die Lengdorfer hatte der in der ersten Hälfte stark agierende Alexander Moll, welcher am Strafraum einen Spieler der Veilchen aussteigen ließ und anschließend durch zog. Sein Schuss verfehlte das Objekt der Begierde. Für den Führungstreffer der Lengdorfer sorgte Stark in der 16. Minute. Ein Freistoß von Moll landete zuerst bei Routinier Johannes Dahlmann, dessen Kopfball Altenerdings Keeper Tobias Hinreiner jedoch Abwehren konnte. Der Abpraller landete dann bei Vollblutstürmer Stark, der das Leder mit vollem Körpereinsatz über die Linie brachte. Nach gut 20 Minuten wurden die Gastgeber das erste Mal gefährlich im gegnerischen Strafraum. Vorangegangen war ein Freistoß aus dem Halbfeld, bei dem Lengdorf Keeper Rainer Obermaier etwas zögerlich agierte, wodurch ein Altenerdinger Stürmer zum Kopfball kam, der knapp neben dem Pfosten im Toraus landete. Eine weitere gute Möglichkeit bot sich Lengdorfs Nachwuchskabarettist Julian Wittmann. Der Gaudibursch aus dem Isental wurde mit dem Rücken zum Tor angespielt, stelle seinen Zug zum Tor unter Beweis und drehte sich blitzschnell. Sein Schuss wurde aber von einem Altenerdinger Verteidiger abgewehrt. Alex Moll gelang das zweite Tor für die Gäste. Veilchen-Verteidiger Tevhit Yalcin versprang der Ball nach einem schwachen gegnerischen Zuspiel im Strafraum, wodurch Moll das Leder vor die Füße sprang. Sein darauf gefolgter strammer Schuss schlug links, flach hinter Hinreiner ein. Kurze Zeit darauf folgte eine hektische Situation vor dem Strafraum der Gastgeber. Aldinger foulte Lex eigentlich nicht besonders dramatisch, allerdings trat der Altenerdinger Spieler nach, was Lex natürlich überhaupt nicht gefiel. Beide erhoben sich von der Wiese und Sepp Lex schubste seinen Kontrahenten leicht an den Schultern, dieser ließ sich prompt fallen. Nach kurzer Überlegung zeigte der Unparteiische Robert Maier beiden Spielern die rote Karte, was von beiden Seiten etwas fassungslos aufgefasst wurde (38.). Eine Gelbe Karte für beide wäre hier wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen. Den kurzen Schockmoment verarbeitete Lengdorf allerdings schnell, da der darauf gefolgte Lengdorfer Freistoß zum 3:0 für die Gäste führte. Thomas Wittmann kam nach dem Freistoß an den Ball, machte es besser als sein Bruder zuvor und traf (39.).

In der zweiten Hälfte kamen die Altenerdinger deutlich aggressiver ins Spiel und erzielten prompt das 3:1. Christian Schulz tankte sich von der linken Seite nach innen und sein Schuss aus 18 Metern schlug unerreichbar für Torhüter Rainer Obermaier im langen Eck ein (46.). Nur zwei Minuten später vergab Gashi die nächste gute Möglichkeit für die Gastgeber, da sein Schuss um Zentimeter am Tor vorbei ging. In der 53. Minute hätte Alexander Stark fast für die Entscheidung gesorgt. Allerdings traf er nach Hereingabe von Julian Wittmann nur die Unterkante der Latte und Hinreiner fing den Ball auf der Linie. Im Anschluss kamen Stefan Ortner (in Lengdorf liebevoll Hatze genannt), sowie Alexander Stark noch zu guten Chancen für Lengdorf, welche aber ungenutzt blieben. Kurz vor Schluss prallte Lengdorfs Schlussmann Rainer Obermaier mit einem Gegenspieler zusammen und blieb mehrere Minuten verletzt liegen. Allerdings lassen sich Männer aus Obermaiers Heimatort Unternumberg von einer blutigen Nase nicht aufhalten, weshalb er letztendlich weiter machen konnte. Die letzte Chance im Spiel hatten dann noch einmal die Hausherren. Nach einem mustergültigen Pass von Erblin Gashi kam Michael Höllinger vor Torhüter Obermaier an den Ball. Der Keeper wehrte das Leder nach vorne ab, doch der Nachschussversuch von Vogt aus 18 Metern misslang gründlich, denn das Spielgerät ging deutlich am Tor vorbei.

Somit blieb es verdient bei dem Sieg für Lengdorf II im letzten Spiel im Jahr 2015, wodurch man auf Tabellenplatz 7 gerutscht war. Nun kann die Lengdorfer Zwoate mit einem deutlich besseren Gefühl als vor dem Spiel in die Winterpause gehen, die dringend notwendig ist um sämtliche entstandenen Wunden zu lecken. Trainer Michael Fugmann zeigt sich zuversichtlich, dass zur Rückrunde einige verletzte Spieler in den Kader zurückkehren werden, was auch nötig ist um die gesetzten Ziele noch zu erreichen.

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