Ropeskipping Camps

Nach sieben Jahren Pause: Bayerisches Rope Skipping feiert internationales Comeback im Pfingstcamp „Jump to the Future“

Vom 1. bis 5. Juni 2026 wurde der Bayerische Wald zum Schauplatz eines ganz besonderen sportlichen Ereignisses: dem Rope Skipping Pfingstcamp „Jump to the Future“, welches im BLSV-Sportcamp Regen ausgetragen wurde. Bei dem Camp handelte es sich um das erste internationale Rope Skipping Camp in Bayern seit 2019. Den Organisatorinnen gelang es, damit ein starkes Signal für die Weiterentwicklung und die internationale Vernetzung des Sports in Bayern zu setzen.

Insgesamt nahmen etwa 60 Kinder aus 9 bayerischen Vereinen an dem Camp teil. Offizieller Ausrichter war der FC Lengdorf. Die Organisatorinnen Andrea Raithel (FC Lengdorf), Antonia Stangl (FC Lengdorf), Judith Saul (FC Stätzling) und Kathrin Baumgartner (TV Augsburg) engagieren sich unter anderem auch im Fachvorstand Rope Skipping des BTV und steckten viel Einsatz, Herzblut und Erfahrung in ein abwechslungsreiches und hochklassiges Camp-Programm.

Ein echtes Highlight war das internationale Trainerinnen-Team: Insgesamt 11 international erfolgreiche Springerinnen aus Deutschland, Ungarn und Dänemark reisten extra für das Camp in den Bayerischen Wald an. Diese besondere Konstellation verlieh dem Camp nicht nur ein hohes sportliches Niveau, sondern auch eine menschlich inspirierende Atmosphäre, von der die Teilnehmenden in besonderem Maße profitierten.

Über die fünf Tage hinweg standen insgesamt 25 Stunden Training auf dem Programm. Trainiert wurde in Vormittags-, Nachmittags- und Abendsessions. Um den unterschiedlichen Leistungsständen gerecht zu werden, wurden die Teilnehmerinnen in verschiedene Schwierigkeitslevel eingeteilt. So konnte jede Teilnehmerin gezielt gefördert werden und neue Impulse für das eigene Training mitnehmen. Für die, die von diesem umfangreichen Programm noch nicht voll ausgelastet waren, gab es an einigen Abenden zusätzlich die Möglichkeit, Privatstunden mit einzelnen Staffs zu buchen.

Neben den sportlichen Einheiten spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine große Rolle. Gemeinsam wurde ein kreativer Camp-Tanz einstudiert, der für viel Begeisterung und Teamgeist sorgte. Darüber hinaus gab es ein buntes Rahmenprogramm mit einem Filmabend sowie einer „Neon“-Mottoparty in der Turnhalle. Dort erwarteten die Kinder verschiedene kreative und unterhaltsame Stationen – vom Laser-Parcours bis hin zum Zukunftsorakel –, die perfekt zum Camp-Titel „Jump to the Future“ passten.

Den feierlichen Abschluss bildete am Freitag eine große Abschlussshow vor Familien und Freunden. Präsentiert wurden der gemeinsam einstudierte Camp-Tanz, je eine Level-Routine pro Schwierigkeitsstufe – also Choreografien auf dem jeweiligen Leistungsniveau zu Musik – sowie eine beeindruckende Staff-Show des internationalen Trainerinnen-Teams. Diese Abschlussveranstaltung war nicht nur ein gelungener Höhepunkt der Camp-Woche, sondern auch ein sichtbarer Beweis dafür, wie viel die Teilnehmerinnen in kurzer Zeit gelernt und gemeinsam erarbeitet hatten.

 

         

 


Sommercamp in St. Wolfgang 2019

„Jumping in the Jungle“ – unter diesem Motto stand das Sommercamp 2019 im Rope Skipping. Auf Einladung der Crazy Skippies vom FC Lengdorf trafen in der Goldachhalle in St. Wolfgang vom 26. bis 29. Juli über 260 Springer und Springerinnen aus ganz Deutschland zusammen, um mit den amtierenden Weltmeistern aus den USA zu trainieren. Damit stellte das diesjährige Trainingslager einen neuen Teilnehmerrekord auf und darf sich als das größte bayerische Camp der vergangenen zwölf Jahre betiteln.
Wie jedes Jahr übten die Sportler und Sportlerinnen von Klein bis Groß jeweils sechs Stunden pro Tag Akrobatik, Seiltricks, Wheel, Double Dutch und vieles mehr. Eine professionelle Yoga-Stunde und eine Nachtwanderung als entspannendes Abendprogramm sorgten jedoch für einen gelungenen Ausgleich zu den anstrengenden Trainingseinheiten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine spektakuläre Show am Montagabend. Zunächst zeigten die Teilnehmer, was sie in den vergangenen vier Tagen gelernt hatten, bevor die amerikanischen und deutschen Profis ihr Talent bei lautstarkem Jubel der Zuschauer unter Beweis stellten. Schließlich präsentierten alle gemeinsam noch einen einstudierten Tanz passend zum Jungle-Motto und traten erschöpft aber glücklich die Heimreise an.